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Grenzgang Nieder-Kainsbach

Am Palmsonntag, den 13.4.2003 fand der Grenzgang in Nieder-Kainsbach statt.

Ortsvorsteher Thomas Strubel konnte bei herrlichem Frühlingswetter am Feuerwehrhaus in Nieder-Kainsbach rund 90 Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrüßen.
Besondere Grüße galten dabei Herrn Bürgermeister Hans-Georg Stosiek, dem Vorsitzenden der Gemeindevertretung Herrn Helmut Heil mit Frau Gisela, dem 1. Beigeordneten Georg Ramge, dem Vertreter des Hessischen Forstamtes Höchst Herrn Edmund Bachmann sowie dem Vertreter der Presse, Herrn Helmut Fleck.

Zunächst führte der Weg in die Bachgasse, wo Herr Bachmann auf die Funktion des innerörtlichen Bachlaufes einging und deutlich machte, dass dieses Fließgewässer eine hohe ökologische Funktion einnimmt.

Weiter führte der Weg über die Friedhofstraße, vorbei am Friedhof zum Gemarkungsteil "Am Grundacker", wo Herr Bachmann am Gelände der Otzberger Forstmaschinen GmbH interessante Erläuterungen zum Holzeinschlag sowie zur Holzverarbeitung gab.

Nachdem die B38 sicher überquert wurde, ging es durch den südlichen Teil des Industriegebietes "In den Schlangenäckern" über die Gersprenz in die Gemarkung Fränkisch-Crumbach.

Hier konnten sich die Grenzgänger einer schönen Holzbrücke erfreuen, die als wirklich sehr gelungen zu bezeichnen ist.

Der Weg führte auf Fränkisch-Crumbacher Gemarkung entlang der Gersprenz.
Herr Bachmann nutzte hier wiederholt die Gelegenheit auf interessante Pflanzen, auf Gesteinsfarben sowie auf die alte Brücke über die Gersprenz einzugehen.

Nach wenigen Minuten erreichten die Grenzgänger dann die Dornmühle, wo die Rast stattfand und die Feuerwehr Nieder-Kainsbach Getränke und Eier bereitgestellt hatte.
Die gemütliche Atmosphäre lud zum Verweilen ein, so dass es den Teilnehmern nicht leicht fiel, den Weg fortzusetzen.

Es ging weiter in Richtung Brensbach vorbei am "Gebiet Bruch", wo Herr Bürgermeister Stosiek unter anderem auf die Wassergewinnung einging.

In Brensbach musste erneut die B38 überquert werden. Entlang der alten B38 ging es weiter in Richtung Ziegelhütte.

Kurz danach hatten wir schon das Sportheim im Blick, wo der Abschluss stattfand. Vorher nutzte Herr Bachmann nochmals die Gelegenheit für eine Pause und ging darauf ein, dass bei der Nutzung der Landschaft und des Waldes auch auf die Abfallvermeidung zu achten ist und bereitgestellte Abfallkörbe zu nutzen sind.

Im Sportheim angekommen, konnten sich die Wanderer stärken und bekamen vom DRK Eintopf mit Wurst und Weck sowie Getränke gereicht.

Bürgermeister Stosiek dankte in seinem Schlusswort allen Teilnehmern sowie den Helfern des DRK (Herrn Bingel u.a.), der Freiwilligen Feuerwehr, der SG Nieder-Kainsbach sowie den Herren Bachmann und Fleck für ihre Teilnahme.

Insgesamt kann festgestellt werden, dass die 2½-stündige Wanderung jedem sehr viel Freude gemacht hat und insbesondere auch auf Grund des herrlichen Wetters und der schönen Wanderstrecke (ausgesucht von Volker Thomasberger) jeder Teilnehmer Spaß hatte.
Auch für die zahlreichen Kinder war die Zeit kurzweilig.

Der Ortsvorsteher bedankt sich an dieser Stelle nochmals für die rege Teilnahme.

von Thomas Strubel
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