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Gersprenztalradweg R2

Übersicht

Start und Ziel:Reichelsheim/Gumpen bis nach Brensbach/Wersau oder umgekehrt.
Streckenlänge:cirka 15 km
Streckencharakteristik:Die Route führt fast ausschließlich über asphaltierte Wege. Sie eignet sich gut für Familienausflüge, da nur kleinere Steigungen zu bewältigen sind.
Beschilderung:Die Strecke ist mit Hinweisschildern "R2" (weiß/grüne Schrift) gekennzeichnet.
Besonderheiten:Die beschriebene Strecke durch das Gersprenztal eignet sich besonders für Familien und ist auch von ungeübten Radlern zu bewältigen.
Der ausgeschilderte Weg endet im Brensbacher Ortsteil Wersau. Für den Radler besteht aber die Möglichkeit auf einem land- und forstwirtschaftlichen Weg weiterzufahren nach Groß-Bieberau, so dass die Vernetzung mit dortigen Radwegen hergestellt ist.

Das liebliche Gersprenztal mit Wiesen, Feldern und Wäldern und seinen Gemeinden wird durch die Bundesstraßen B38 und B47 erschlossen.

Für den Fahrradtouristen bietet sich die Möglichkeit, das Tal im Bereich des Odenwaldkreises von der Kreisgrenze beim Gumpener Kreuz bis zum Brensbacher Ortsteil Wersau auf dem ausgewiesenen und mit Hinweisschildern "R2" (weiß/grüne Schrift) gekennzeichneten Radweg zu erkunden.

Radwanderung

Beginnen wir unsere Fahrradwanderung am Ausgangspunkt, im Reichelsheimer Ortsteil Gumpen, im Lindenfelser Weg.
Es geht sanft talwärts, vorbei an Bauernhöfen, teilweise in wunderschönem Fachwerk gebaut, durch Wiesen und Felder in Richtung Reichelsheim.
Wir erreichen nun den Reichelsheimer Ortsteil Klein-Gumpen, fahren parallel zur Bundessraße 38/47 und erreichen die Gemeinde Reichelsheim.
Unterwegs gibt es für den durstigen oder hungrigen Radwanderer in schönen Landgasthöfen mehrere Einkehrmöglichkeiten. Auch selbstvermarktende Landwirte bieten auf ihren Bauernhöfen Gelegenheit, sich mit Odenwälder Hausmannskost zu stärken.

In Reichelsheim fahren wir in den historischen Ortskern, erreichen die Bismarckstraße mit dem markanten Gebäude der Gemeindeverwaltung und dem benachbarten Heimatmuseum.

Wer jetzt seine Radtour unterbrechen will, kann entweder das Heimatmuseum besuchen, oder einen Abstecher steil hoch in Richtung Schloss Reichenberg wagen oder sich aber von der bekannt, guten Reichelsheimer Gastronomie verwöhnen lassen.

Sollten sommerliche Temperaturen herrschen, lohnt sich auch ein Besuch im geräumigen und schön gelegenen Freibad von Reichelsheim.

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Diejenigen, die sich zum weiterfahren entschlossen haben, benutzen nun die Beerfurther Straße, gelangen zum Hofgut Fronhof, wo Gelegenheit besteht, sich an selbsterzeugtem Apfelwein oder Apfelsaft sowie Hausmacher Spezialitäten zu laben, oder sie fahren weiter in den Reichelsheimer Ortsteil Beerfurth, immer der Beschilderung "R2" folgend. In Beerfurth angelangt, führt der Weg durch die schön gestaltete Ortsmitte, vorbei an verschiedenen Gaststätten und Cafes. Auch ein Freibad ist in Beerfurth vorhanden. Lohnend ist sicherlich ein Besuch beim "Gäulchesmacher" oder in der Lebkuchenbäckerei Baumann sowie beim Schokoladenwarenhersteller Eberhardt.
Wir fahren jetzt durch die Crumbacher Straße in Beerfurth in Richtung Fränkisch-Crumbach, benutzen nun die Kreisstraße 79 und erreichen die Gemeinde Fränkisch-Crumbach.
Der ausgeschilderte Weg führt am Ortsrand entlang, jedoch lohnt sich ein Abstecher zur Ortsmitte mit dem historischen Ortskern und einem Besuch des Heimatmuseums Rodenstein und der Evang. Kirche mit Grabdenkmalen der "Rodensteiner Ritter".
Mehrere gepflegte Gasthäuser und Biergärten laden zum Verweilen ein. Eine Erfrischung im wunderschön gelegenen Freibad ist empfehlenswert.

Die Weiterfahrt erfolgt entlang der Kreisstraße 75. Kurz vor Erreichen der Gersprenz biegen wir nach links in einen Feldweg ein, an dessen Ende wir in der Gemeinde Brensbach eintreffen. Der Weg führt jetzt parallel der B38 bis zur Kreisstraße 74 und von dort auf dem Radweg in Richtung des Brensbacher Ortsteils Wersau. Dort, wie im benachbarten Brensbach, bestehen gute Einkehrmöglichkeiten, der Radler kann sich aber auch an vielen alten und guterhaltenen Fachwerkgebäuden erfreuen.

Um Nieder-Kainsbach einen Besuch abzustatten, biegen wir kurz vor Erreichen der Gersprenz nicht nach links in den Feldweg ab. Wir folgen stattdessen dem Fahrradweg, queren die Gersprenz über eine hölzerne Brücke und biegen dann auf den Fahrradweg, der direkt an der B38 verläuft nach links ein. Nachdem die Kreisstraße 75 überquert ist, erreichen wir Nieder-Kainsbach, das nun rechts der B38 liegt, in wenigen Minuten. An der nächsten Kreuzung überqueren wir dazu die B38 an einer Fußgängerampel.

An der Strecke gelegene besondere Sehenswürdigkeiten

Schloss Reichenberg, Reichelsheim
Als weithin markantes Wahrzeichen im Gersprenztal fällt das Schloss Reichenberg dem Besucher sofort ins Auge.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Reichenberg im Jahr 1307. In einem in Heidelberg abgeschlossenen Vertrag erwarb die Pfalz die Burg und gab sie als Lehen an den Schenken von Erbach. Von 1564 an bildete das Amt Reichenberg für eine lange Zeit die Zusammenfassung herrschaftlicher Rechte verschiedener Herkunft. Die gräflichen Beamten waren die letzten Amtsverwalter. Sie erwarben sich auf dem Gebiet der Naturwissenschaften einen großen Namen: Christian Daniel Gottfried und Friedrich Ludwig Nees von Esenbeck. Bis um 1750 war der Reichenberg gräflicher Wohnsitz.
Heute ist die Anlage ist die Anlage Eigentum der "Christen in der Offensive", die dort eine Tagungs- und Begegnungsstätte unterhalten. Die restaurierte Michaelskapelle und ein Café ziehen viele Besucher an.

Heimatmuseum Reichelsheim
Das Heimatmuseum Reichelsheim ist im ehemaligen Zent- und Rathaus (gebaut 1554) untergebracht. Ausstellungsschwerpunkte sind der Bergbau, die Reinheimer und Reichelsheimer Eisenbahn (Odenwälder Lieschen), ein Schulmuseum sowie das Leben auf dem Lande um 1900. Gezeigt werden Kücheneinrichtungen, Wohn- und Schlafkammer sowie Spielzeug. Zudem werden Werkzeuge einheimischer Handwerker ausgestellt.
Öffnungszeiten: Von Mai bis September jeden 2. und 4. Sonntag, 15:00 - 17:00 Uhr und dienstags vor dem offenen Sonntag von 19:30 - 20:30 Uhr.
Tel: 06164 / 2369 (Herr Schwinn).

"Gäulchesmacher", Beerfurth
Seit 1899 im Besitz der Familie Krämer, stellt dieser Betrieb "Gäulchen" (= Pferdchen) her: Holzpferde, Schaukelpferde, Wagenpferde, etc. Es lohnt ein Blick!

Heimatmuseum Fränkisch-Crumbach
Das Museum in Fränkisch-Crumbach bringt dem Besucher die Geschichte und Sagen der Rodensteiner näher, gezeigt werden weiterhin altes Handwerk und bäuerliches Gerät.
Öffnungszeiten: Sonntags 14:00 - 16:00 Uhr oder nach Vereinbarung für Gruppen.
Tel: 06164/718, (R. Knodt) oder 06164/2433, (H. Eichner).

Evang. Pfarrkirche, Fränkisch-Crumbach
Die spätgotische evangelische Kirche geht mit ihrem Ursprung auf das 12. Jahrhundert zurück und beinhaltet kunsthistorisch wertvolle Bildhauereien und Grabdenkmäler der Herren von Rodenstein.

Service-Stationen

Radsport Helmut Kaffenberger, Reichelsheim, Heidelberger Straße 47, Tel: 06164/1598
Radsport Kredel, Brensbach-Wersau, an der B38, Tel: 06161/8233
Sport Hirschbichler, Brensbach, Darmstädter Straße 36, Tel: 06161/405

Weitere Informationen und Links

Weitere Informationen zu Radwanderwegen im Odenwald, zur Anfahrt mit Bus und Bahn bzw. zum Nahverkehr im Odenwald sowie weitergehende touristische Informationen zum Odenwald erhalten Sie hier:

Radwandern im Odenwald
Odenwald Regional Gesellschaft mbH
NaTourBus Odenwald

Rundkurs Rodensteiner Land

Übersicht

Start und Ziel:Reichelsheim
Parkplatz unterhalb des Schlosses Reichenberg; ausgeschildert ist "Parkplatz Beerfurther Straße".
Streckenlänge:15 km
Streckencharakteristik:Die Streckenführung erfolgt überwiegend auf asphaltierten landwirtschaftlichen Wegen mit einer einzigen schwierigen Steigung.
Die abschließende Talfahrt zurück zum Ausgangspunkt belohnt den Anstieg, ebenso wie die wunderbaren Rundblicke über den Odenwald.
Beschilderung:Gelbe Farbmarkierung.
Besonderheiten:Dieser Rundkurs eignet sich besonders für Familien.

Auf diesem Rundkurs durchfahren wir entlang kleiner Flusstäler eine meist offene Landschaft mit Wiesen und Feldern und einigen bewaldeten Teilstücken sowie markanten Erhebungen.

Radwanderung

In Reichelsheim starten wir vom Parkplatz Beerfurther Straße unterhalb des Schlosses Reichenberg. Der Weg führt nicht in Richtung Schloss, sondern in Richtung Beerfurth; wir folgen den Beschilderungen der Route.

In Beerfurth angelangt, geht der Weg durch die schön gestaltete Ortsmitte von Beerfurth, vorbei an verschiedenen Gaststätten und Cafes. Es besteht die Möglichkeit in Beerfurth ins Freibad zu gehen. Gleich vom Marktplatz aus führt der Weg dorthin. In Beerfurth lohnt sich ein Blick zum "Gäulchesmacher" ebenso wie in die Lebkuchenbäckerei Baumann und zum Schokoladenwarenhersteller Eberhardt.

Am Marktplatz in Beerfurth halten wir uns rechts.
Der Weg führt nun durch das Gersprenztal durch Wiesen und Felder nach Fränkisch-Crumbach. Dort lassen wir das Neubaugebiet rechts liegen und fahren auf direktem Weg in die Ortsmitte auf das Heimatmuseum Rodenstein zu.

Der weitere Weg führt uns durch Fränkisch-Crumbach durch, vorbei an mehreren Einkehrmöglichkeiten. Hier beginnt auch die Beschilderung zur Ruine Rodenstein. Auch in Fränkisch-Crumbach lädt das Freibad zum Verweilen ein. Nachdem der schwierige Anstieg zum Naturparkplatz geschafft ist, fahren wir auf dem beschilderten Fahrradweg durch den Wals zur Ruine Rodenstein.

Unterhalb der Ruine stellen wir unsere Räder zur Seite und steigen zu Fuß zur Ruine hoch. Nach dem "Abstieg" lädt das Hofgut Rodenstein zu einer verdienten Erfrischung ein. Der restliche Teil des Rundkurses führt fast nur noch bergab.
Am Ortseingang von Reichelsheim kommen wir auf die befahrene Landstraße, der wir bis zum Ausgangspunkt der Route folgen. Auf diesem Weg kommen wir am Freibad Reichelsheim vorbei, das jetzt zur Abkühlung einlädt. Ebenso gibt es Einkehrmöglichkeiten um den Durst und auch den großen oder kleinen Hunger zu stillen.

An der Strecke gelegene besondere Sehenswürdigkeiten

Schloss Reichenberg, Reichelsheim
Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Reichenberg im Jahr 1307. In einem in Heidelberg abgeschlossenen Vertrag erwarb die Pfalz die Burg und gab sie als Lehen an den Schenken von Erbach. Von 1564 an bildete das Amt Reichenberg für eine lange Zeit die Zusammenfassung herrschaftlicher Rechte verschiedener Herkunft. Die gräflichen Beamten waren die letzten Amtsverwalter. Sie erwarben sich auf dem Gebiet der Naturwissenschaften einen großen Namen: Christian Daniel Gottfried und Friedrich Ludwig Nees von Esenbeck. Bis um 1750 war der Reichenberg gräflicher Wohnsitz.
Heute ist die Anlage ist die Anlage Eigentum der "Christen in der Offensive", die dort eine Tagungs- und Begegnungsstätte unterhalten. Die restaurierte Michaelskapelle und ein Café ziehen viele Besucher an.

Heimatmuseum Reichelsheim
Das Heimatmuseum Reichelsheim ist im ehemaligen Zent- und Rathaus (gebaut 1554) untergebracht. Ausstellungsschwerpunkte sind der Bergbau, die Reinheimer und Reichelsheimer Eisenbahn (Odenwälder Lieschen), ein Schulmuseum sowie das Leben auf dem Lande um 1900. Gezeigt werden Kücheneinrichtungen, Wohn- und Schlafkammer sowie Spielzeug. Zudem werden Werkzeuge einheimischer Handwerker ausgestellt.
Öffnungszeiten: Von Mai bis September jeden 2. und 4. Sonntag, 15:00 - 17:00 Uhr und dienstags vor dem offenen Sonntag von 19:30 - 20:30 Uhr.
Tel: 06164 / 2369 (Herr Schwinn).

"Gäulchesmacher", Beerfurth
Seit 1899 im Besitz der Familie Krämer, stellt dieser Betrieb "Gäulchen" (= Pferdchen) her: Holzpferde, Schaukelpferde, Wagenpferde, etc. Es lohnt ein Blick!

Burgruine Rodenstein
Der Rodenstein liegt in er Gemarkung Fränkisch-Crumbach. Doch darf er wegen seiner Lage am Ende des nach Reichelsheim zu verlaufenden Eberbacher Tals und seiner geschichtlichen Beziehung zum Reichenberg bei einer Beschreibung von Reichelsheim nicht fehlen. Er war sogar samt dem Ort Reichelsheim Mittelpunkt der Mark. Als dann die Erbacher die Burg Reichenberg übernommen hatten, zogen sich die Rodensteiner nach Fränkisch-Crumbach zurück und erbauten sich in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts eine eigene Burg. Nach dem 30jährigen Krieg wurde der Rodenstein nicht mehr bewohnt.
Der gänzliche Zerfall wurde mit großen Kosten immer wieder aufgehalten, zuletzt in den Jahren 1985 bis 1994.
Der Dichter Viktor von Scheffel hat im 19. Jahrhundert in seinen "Rodensteiner Liedern" das Geschlecht und die Burg der Rodensteiner weit über die Grenzen der engeren Heimat hinaus bekannt gemacht.

Heimatmuseum Fränkisch-Crumbach
Das Museum in Fränkisch-Crumbach bringt dem Besucher die Geschichte und Sagen der Rodensteiner näher, gezeigt werden weiterhin altes Handwerk und bäuerliches Gerät.
Öffnungszeiten: Sonntags 14:00 - 16:00 Uhr oder nach Vereinbarung für Gruppen.
Tel: 06164/718, (R. Knodt) oder 06164/2433, (H. Eichner).

Evang. Pfarrkirche, Fränkisch-Crumbach
Die spätgotische evangelische Kirche geht mit ihrem Ursprung auf das 12. Jahrhundert zurück und beinhaltet kunsthistorisch wertvolle Bildhauereien und Grabdenkmäler der Herren von Rodenstein.

Service-Stationen

Radsport Helmut Kaffenberger, Reichelsheim, Heidelberger Straße 47, Tel: 06164/1598
Radsport Kredel, Brensbach-Wersau, an der B38, Tel: 06161/8233
Sport Hirschbichler, Brensbach, Darmstädter Straße 36, Tel: 06161/405

Weitere Informationen und Links

Weitere Informationen zu Radwanderwegen im Odenwald, zur Anfahrt mit Bus und Bahn bzw. zum Nahverkehr im Odenwald sowie weitergehende touristische Informationen zum Odenwald erhalten Sie hier:

Radwandern im Odenwald
Odenwald Regional Gesellschaft mbH
NaTourBus Odenwald
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