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16.3.2007 - Dorferneuerung Nieder-Kainsbach
Staatssekretär Seif übergibt den Bescheid zur Aufnahme Nieder-Kainsbachs in das hessische Dorferneuerungsprogramm
In Anwesenheit des Ersten Kreisbeigeordneten Dietrich Kübler sowie der Leiterin des Amtes für den ländlichen Raum, Elsbeth Kniß, überreichte Staatssekretär Karl-Winfried Seif vom Hessischen Ministerium für Umwelt, ländlichen Raum und Verbraucherschutz während einer kleinen Feierstunde im Gemeindezentrum persönlich den Bescheid zur Aufnahme Nieder-Kainsbachs in das hessische Dorferneuerungsprogramm an Bürgermeister Hans-Georg Stosiek.
In seiner Ansprache sagte Karl-Winfried Seif: "Nieder-Kainsbach gehört zu den 21 Orten, die im Jahr 2007 neu in das Dorferneuerungsprogramm des Landes Hessen aufgenommen werden. Mit dem neuen Förderschwerpunkt fördert das Land Hessen im Jahre 2007 im Odenwalkreis insgesamt 9 Orte".
|  Bürgermeister Stosiek, Staatssekretär Seif |
Nieder-Kainsbach ist einer von sechs Ortsteilen der Gemeinde Brensbach mit rund 800 Einwohnern. "Die vormals starke Bedeutung der Landwirtschaft prägt bis heute das Ortsbild des 1384 erstmals urkundlich erwähnten landschaftstypischen kleinen Haufendorfes. Ziel ist die leerstehenden oder untergenutzten ehemaligen landwirtschaftlichen Anwesen sowie vormals gewerblich genutzte Gebäude im Rahmen der Dorferneuerung einer neuen Nutzung zuzuführen, um den Ortskern zu stärken. Die Vereine haben sich in den letzten Jahren die ganzheitliche Förderung und Entwicklung des Ortes zur Aufgabe gemacht. In Verbindung mit den bürgerschaftlichen Initiativen zur Ortsgestaltung sind dadurch die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Dorfentwicklung gegeben", so der Staatssekretär.
Das Dorferneuerungsprogramm berücksichtige in besonderer Weise die dörflichen Strukturen. Es leiste nicht nur finanzielle Hilfe zur Realisierung von Projekten, sondern biete auch modernste Formen der Bürgermitwirkung. Die Aufnahme in das Dorferneuerungsprogramm sei die bedeutendste Chance für die Gestaltung des eigenen Lebensraumes, die den Bürgerinnen und Bürgern hessischer Dörfer gegenwärtig eröffnet werden könne, hob Seif hervor.
"Mit den für 2007 zur Verfügung stehenden Fördermitteln werden voraussichtlich Investitionen in der vierfachen Höhe ausgelöst und damit viele Arbeitsplätze in den handwerklichen Betrieben und bei den damit verbundenen Planungsdienstleistern gesichert", hob Seif hervor.
"Die geförderten Investitionen sollen im Hinblick auf demografische Entwicklungen nachhaltig angelegt sein und eine hohe Beschäftigungswirksamkeit auslösen. Darüber hinaus sollen sie in den ländlichen Regionen ein stabilisierender Faktor für die Baukonjunktur sein", so Staatssekretär Seif abschließend.
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